Klassenblick kennt zwei Arten von Einheiten, und die Unterscheidung zieht sich durch die ganze App. Sie ist schnell erklärt:

Eine Klasse ist der Klassenverband — die Einheit, der ein Kind fest zugeordnet ist. Jedes Kind gehört zu genau einer.

Eine Gruppe ist alles, was quer dazu liegt: der Religionskurs, der Deutsch-Grundkurs, die Förderstunde, eine AG. Die Teilnehmer kommen aus verschiedenen Klassen.

Zwischen beiden wechseln

Im Tab Klassen steht ganz oben ein Umschalter. Links deine Klassen, rechts deine Gruppen. Darunter erscheinen die jeweiligen Einheiten als Chips.

Beide öffnen denselben Aufbau: Schüler:innen, Anwesenheit, Noten, Notizen, Sitzpläne — eine Gruppe kann fast alles, was eine Klasse kann.

Der Umschalter zwischen Klassen und Gruppen, darunter der Klassen-Überblick
Der Umschalter zwischen Klassen und Gruppen, darunter der Klassen-Überblick

Eine Gruppe anlegen

Wechsle auf Gruppen und tippe auf + Neue Gruppe. In drei Schritten gibst du Namen, Art und Teilnehmer an.

Die Teilnehmer wählst du klassenübergreifend aus deinen bestehenden Klassen aus.

Noch keine Gruppe angelegt — der Einstieg über „+ Neue Gruppe“
Noch keine Gruppe angelegt — der Einstieg über „+ Neue Gruppe“

Die Art der Gruppe wählen

Sechs Arten stehen zur Auswahl: Fachgruppe, Religion, Fördergruppe, AG, Projektgruppe und Freie Gruppe.

Ein Deutsch-Grundkurs wäre eine Fachgruppe, die Deutschförderstunde eine Fördergruppe, der katholische Religionsunterricht hat eine eigene Kachel.

Die Art ist nur eine Einordnung mit passendem Symbol — sie schränkt nichts ein.

Die sechs Gruppenarten im Anlege-Dialog
Die sechs Gruppenarten im Anlege-Dialog

Teilnehmer werden nicht kopiert

Das ist der wichtigste Punkt im Alltag: Nimmst du ein Kind aus der 7b in deinen Religionskurs auf, bleibt es in der 7b. Die Gruppe verweist nur darauf.

Daraus folgt zweierlei. Du pflegst die Stammdaten an einer einzigen Stelle — ändert sich ein Name, ändert er sich überall. Und verlässt ein Kind die Schule, verschwindet es aus allen Gruppen mit, ohne dass du hinterherräumen musst.

Was in Gruppen möglich ist

Anwesenheit, Lernstoff, Leistungsnachweise, Notizen, Elterngespräche und Sitzpläne stehen dir dort genauso zur Verfügung wie in einer Klasse.

Eine Ausnahme: Die Zeugnisvorbereitung hängt bewusst am Klassenverband, weil ein Zeugnis dort entsteht. Beobachtungen aus deinem Kurs fließen aber trotzdem ein — siehe unten.

Wo welche Eintragung landet

Hier lohnt sich ein genauer Blick, weil es zwei verschiedene Regeln gibt:

Beobachtungen und Gespräche hängen am Kind. Eine Notiz, die du im Religionskurs festhältst, taucht im Profil des Kindes auf — auch wenn du es sonst nie im Klassenverband siehst. Die Kollegin, die die Klasse führt, sieht sie dort ebenfalls.

Noten bleiben getrennt. Der Schnitt im Deutsch-Grundkurs vermischt sich nicht mit dem der Klasse. Genau so, wie man es für einen Kurs braucht.

Häufige Fragen

Kann ein Kind in mehreren Gruppen sein?
Ja, in beliebig vielen. Im Profil erscheinen sie als Chips, über die du direkt hinspringst.

Was passiert, wenn ich eine Gruppe lösche?
Nur die Gruppe verschwindet. Die Kinder bleiben in ihren Klassen, mit allem, was dort erfasst ist.

Und wenn ich gar keinen Klassenverband habe?
Dann arbeitest du einfach nur mit Gruppen. Klassenblick zwingt dich zu nichts.