Klassenblick wertet aus, was du dokumentiert hast, und weist auf Auffälligkeiten hin. Es ist wichtig zu wissen, was das ist — und was es ausdrücklich nicht ist.

Was ausgewertet wird

  • Notentrends je Fach und Kind, über das laufende Schuljahr
  • Fehlzeiten, die aus dem Rahmen fallen
  • Hausaufgaben- und Materialquoten im Vergleich zum Klassenschnitt
  • Stimmungsverläufe und ihr Zusammenhang mit Sitzplanwechseln
  • Kinder, zu denen lange nichts notiert wurde

Der letzte Punkt ist der wertvollste. Wer auffällt, wird notiert. Wer still funktioniert, verschwindet — und zwar genau bei denen, die das über Monate schaffen. Ein Hinweis „seit acht Wochen nichts dokumentiert" ist oft mehr wert als jede Trendkurve.

Trends ehrlich gelesen

Ein Trendpfeil fasst eine ganze Reihe zusammen und kann deshalb in die Irre führen. Wenn der langfristige Verlauf nach oben zeigt, die letzten Arbeiten aber schwächer waren, sagt die App das ausdrücklich dazu — „zuletzt schwächer" steht dann neben dem Pfeil.

Ein Hinweis auf der Startseite führt direkt in die Detailansicht, und zwar mit dem betroffenen Fach bereits ausgewählt. Sonst müsste man zweimal dasselbe suchen.

Ohne Cloud

Auch die Auswertung läuft auf dem Gerät. Es verlässt kein Name, keine Note und kein Notiztext die App.

Was es nicht ist

Keine Diagnose, keine Förderempfehlung, keine Prognose. Die App rechnet mit dem, was dokumentiert ist, und sagt, wo eine Zahl aus dem Rahmen fällt. Die Deutung bleibt bei dir — und wo es um Kinderschutz geht, bei den zuständigen Stellen.

Abschaltbar

Wer darauf verzichten will, blendet die Analysen unter Funktionen verwalten aus. Dann verschwinden sie auch von der Startseite und aus den Zusammenfassungen.