Beobachtungen sind der Rohstoff für fast alles, was später gebraucht wird: Elterngespräch, Förderplan, Zeugnisformulierung, Lernentwicklungsgespräch. Der Unterschied zwischen „mein Eindruck" und einer belastbaren Aussage sind drei datierte Notizen.

Eine Notiz anlegen

Öffne das Kind über die Klassenliste und tippe auf Notizen. + Notiz öffnet das Formular.

Jede Notiz hat eine Art: Beobachtung, Förderung, Verhalten, Lernen oder Allgemein. Die Schalter oben filtern danach.

Titel und Text sind frei. Schlagwörter am Ende bündeln, was zusammengehört: Sitzplan, Motivation, Eigenständigkeit.

Notizen nach Art sortiert, mit Datum und Schlagwörtern
Notizen nach Art sortiert, mit Datum und Schlagwörtern

Beschreiben statt bewerten. „Felix beginnt Aufgaben nur auf direkte Aufforderung hin" ist überprüfbar. „Felix ist faul" ist es nicht — und steht im Zweifel als Zitat in einer Akte. Die Notizart hilft dabei, die Trennung zu halten.

Eine sechste Art legt die App selbst an: Sitzplatzwechsel. Sie entsteht, wenn du einen Sitzplan änderst, und macht später nachvollziehbar, ab wann ein Kind woanders saß.

Wo Notizen noch auftauchen

Schnell etwas festhalten

Im Alltag fehlt die Zeit für ein Formular. Zwei Wege sind dafür da: der Memo-Knopf, der Gesprochenes in einen Entwurf verwandelt, und die Sprach-Tagesnotiz für die Nachbereitung eines ganzen Tages.

Ausdrucken und weitergeben

Über die Symbole oben rechts druckst du die Notizen eines Kindes oder erzeugst ein PDF. Da hier fast immer personenbezogene Inhalte stehen, ist der Passwortschutz standardmäßig aktiv.

Notizen zur ganzen Klasse

Nicht alles betrifft ein einzelnes Kind. Beobachtungen zur Klasse als Ganzes gehören in die Klassenstimmung oder — wenn es um das Miteinander geht — in die Klassendynamik.