Eine Klasse hat gute und schlechte Wochen, und im Rückblick verschwimmt das. Die Klassenstimmung ist ein Strich pro Tag — mehr nicht. Genau deshalb hält man sie durch.
Den Tag eintragen
Öffne die Klasse und tippe im Bereich Klima auf Klassenstimmung. Ist der Tag noch offen, steht oben ein Hinweis mit direktem Einstieg.
Du wählst zwischen positiv, neutral und schwierig und kannst eine kurze Bemerkung ergänzen.
Die Zeiträume oben — 14 Tage, 30 Tage, Schuljahr, Halbjahr — bestimmen, worüber ausgewertet wird.
„Was fällt auf"
Die App sucht nach Zusammenhängen zwischen der Stimmung und dem, was sonst dokumentiert ist. Im Bild etwa: eine veränderte Verteilung seit dem letzten Sitzplanwechsel. Das ist keine Diagnose, sondern ein Hinweis, dem man nachgehen kann — oder auch nicht.
Positiv und negativ aufgefallene Kinder lassen sich zu einem Stimmungstag ergänzen. Ältere Einträge aus der Zeit vor dieser Unterscheidung bleiben als schlichte Beteiligung stehen und werden nicht nachträglich umgedeutet — eine rückwirkende Bewertung wäre schlicht erfunden.
Die eigene Stimmung
Neben der Klassenstimmung kannst du auch deine eigene festhalten. Sie erscheint getrennt und geht in keine Klassenauswertung ein. Für viele ist das der ehrlichste Teil der Dokumentation — und der einzige, den außer ihnen niemand liest.
Der Verlauf
Die Kachel im Klassen-Hub zeigt die Kurve der letzten 30 Tage samt Einordnung („leicht schwankend"). Ein Tipp darauf öffnet den vollständigen Verlauf mit allen Bemerkungen.