Ein Sitzplan ist mehr als eine Sitzordnung: Er ist die Landkarte, auf der eine Vertretungskraft Namen findet, und die Stellschraube, an der sich Unruhe oft am schnellsten ändern lässt.
Einen Plan anlegen
Öffne die Klasse und tippe im Bereich Klasse auf Sitzpläne. + Neuer Plan legt einen an; du kannst mehrere führen und zwischen ihnen wechseln.
Im Plan stellst du zuerst den Raum zusammen — Tische einzeln, als Paare oder in Gruppen, dazu Pult, Tafel und was sonst im Zimmer steht.
Danach setzt du die Kinder auf die Plätze. Das machst du selbst, und zwar mit Absicht: Wer wo sitzt, ist eine pädagogische Entscheidung und keine Rechenaufgabe.
Die App warnt, sie setzt nicht um
Was Klassenblick beisteuert, ist ein Hinweis: Sobald zwei Kinder nebeneinander landen, für die in der Klassendynamik ein Konflikt erfasst ist, werden die beiden Plätze markiert. Umgekehrt werden günstige Paarungen — Unterstützung, Zusammenarbeit — ebenfalls hervorgehoben.
Du kannst die Warnung übergehen. Manchmal ist genau das richtig.
Ein Sitzplanwechsel wird mitgeschrieben — als Notiz der Art Sitzplatzwechsel. Deshalb kann die Klassenstimmung später darauf hinweisen, dass sich seit dem letzten Wechsel etwas verändert hat. Ohne das Datum wäre der Zusammenhang nicht zu sehen.
Mehrere Pläne
Für verschiedene Räume oder Unterrichtsformen lohnen sich mehrere Pläne — etwa ein Frontalplan und eine Gruppenanordnung. Gib ihnen Namen, sonst sind sie später nicht auseinanderzuhalten.
Weitergeben
Der Sitzplan ist einer der Bausteine, die du in die Vertretungsübersicht aufnehmen kannst — meist der nützlichste. Er lässt sich außerdem einzeln als PDF ausgeben.