Nach der letzten Stunde weiß man noch, was los war. Eine Stunde später nicht mehr. Die Sprach-Tagesnotiz ist für genau dieses Fenster gedacht: Du sprichst den Tag ein, die App macht Einträge daraus.
Der Ablauf
Du öffnest die Sprach-Tagesnotiz in der Klasse und sprichst frei — „Die Stimmung war heute insgesamt unruhig. Felix hat in Mathe gut mitgearbeitet. Julia wirkte zurückgezogen." Daraus macht die App zwei Dinge:
- einen Stimmungstag für die Klasse, auf Wunsch mit Bemerkung
- eine Notiz je Kind, jeweils mit passender Art — Beobachtung, Förderung, Verhalten, Lernen oder Allgemein
Alles landet zuerst in einer Durchsicht. Dort steht jeder Vorschlag einzeln, mit dem zugeordneten Kind und der gewählten Art. Du kannst übernehmen, ändern oder verwerfen. Nichts geht ungefragt in die Dokumentation.
Warum das Nachfragen wichtig ist: Spracherkennung verhört sich, und eine falsch zugeordnete Beobachtung steht am Ende unter dem falschen Namen in einer Akte. Die Bestätigung ist deshalb kein Umweg, sondern der eigentliche Schutz.
Alles auf dem Gerät
Die Verarbeitung läuft lokal. Es wird keine Aufnahme und kein Text an einen Server geschickt. Das ist der Grund, warum die Erkennung auf älteren Geräten langsamer ist — und der Grund, warum du sie überhaupt für Schülerdaten benutzen darfst.
Unterschied zum Memo-Knopf
Der Memo-Knopf ist für den einzelnen Einfall zwischendurch gedacht. Die Tagesnotiz ist für die Nachbereitung eines ganzen Tages — sie erwartet mehrere Sachverhalte in einem Stück und verteilt sie.
Wiederfinden
Was übernommen wurde, ist normaler Bestand: auffindbar über die Suche, sichtbar im Profil des Kindes, enthalten in der Sicherung.